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Haare pflegen: Hausmittel oder Shampoo?

Zuletzt aktualisiert am von Hannah

Haare pflegen Hausmittel

Wie auch kosmetische Pflegeprodukte können Hausmittel nicht beim Reparieren, sondern nur beim Vorbeugen von Spliss und Haarbruch helfen.

Kuren aus Eiern,Ölen, Honig und Früchten aber auch aus Essig sind sehr gut geeignet, um das Haar zu pflegen. Es gibt eine Fülle von Rezepten für selbst hergestellte Produkte:

Man kann z. B. aus Ei und Kokosöl ganz einfach eine Haarkur anrühren. Dazu 3 Esslöffel Kokosöl im Wasserbad schmelzen und anschließend das Ei unterrühren. Danach die Kur im gesamten Haar und vor allem in den Spitzen gut einmassieren und ca. 30 Minuten einwirken lassen. Danach das Haar gründlich ausspülen und einem milden Shampoo auswaschen.

Apfelessig eignet sich gut, um die Haare von Shampoorückständen zu befreien. Hierfür mischt man 60g Honig mit 10 Esslöffeln Essig. Dies gibt man für 15 Minuten aufs Haar und spült es anschließend mit warmen Wasser ab.

Auch aus nährstoffreichen Avocados kann man hervorragend zum Herstellen einer Haarkur nutzen. Die Mischung aus Fettsäuren, Vitaminen und Eiweißen ist hilfreich um Haarschäden vorzubeugen und dem Haar Glanz zu verleihen. Eine halbe Avocado und ca. 2 Teelöffel Olivenöl kann man im Mixer zu einer cremigen Masse verrühren. Diese Mischung musst du gut im gesamten Haar einmassieren und für ca. eine 1 Stunde einziehen lassen. Diese Anwendung sollte ein mal pro Woche durchgeführt werden.

Für strapaziertes Haar im Sommer kannst du dir eine Eigelb-Zitronen-Kur schnell und aus nur wenigen Zutaten herstellen: 2 Eigelb, 1 Eiweiß, den Saft einer Zitrone und einen Teelöffel Honig miteinander vermengen. Die Kur in die feuchten Haare kneten und nach ein paar Minuten mit ausreichend Wasser ausspülen.

Wie du siehst, lassen sich Haare pflegen mit Hausmitteln.

Können Shampoos helfen?

Shampoos mit Silikonen (meist Dimethicon, Amodimethicon oder Dimethiconol) werden angepriesen, geschädigtes Haar zu reparieren.

Diese Aussage ist nicht richtig.

Die Silikone legen sich um das Haar und verschließen es, sodass man den Spliss nicht mehr sehen kann. Er ist damit aber nicht weg, sondern nur versteckt. Zusätzlich beschweren die Silikone deine Haare und lassen sie schneller fettig aussehen, da sie sich wie ein Mantel um das Haar legen. Was zur Folge hat, dass du dein Haar noch öfter waschen musst.

Durch zu häufiges Waschen trocknen die Haare aus und die Spitzen werden brüchig. Somit verursacht das Shampoo genau das Problem, welches es eigentlich beheben soll. Außerdem lagern sich die Silikone auf der Kopfhaut ab und verhindern somit das Atmen der Haut. Es können Schuppen, Juckreiz und allergische Reaktionen auftreten.

Shampoos sind somit keine Abkürzung, um schnell gesundes und kräftiges Haar zu bekommen. Das Marketing dieser Produkte möchte aber natürlich die Menschen dennoch davon überzeugen. Viel wichtiger ist (leider langwierig und „langweilig“) die richtige Pflege.

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